Leider kann ich nicht das schreiben, was ich gern möchte. Die Spoiler wären einfach zu groß. Sorry, aber das müsst Ihr selbst erlebt haben….
- Spiel ausgepackt, beide DVDs auf die Festplatte kopiert, Spiel gestartet.
- Code für das Cerberus-Netzwerk eingelöst (setzt ein bestehendes EA-Konto voraus)
- DLC heruntergeladen (Blutdrachenrüstung – DA:O sei Dank
und eine Nebenquest, deren Namen ich aus Spoilergründen hier noch nicht erwähnen werde.
- Neues Spiel -> Import eines Chars aus ME1 -> Auswahl -> OK
- Ich starte auf Level 5 (weil der Char in ME1 auf Level 60 war) und habe gleich ein Guthaben von 100.000 Credits, weil mein Char “reich” war.
- Nun könnte man noch ein paar Kleinigkeiten korrigieren, aber mein Char passt so wie ich ihn in ME1 zurück gelassen hatte.
- Das Spiel beginnt…

Die Story beginnt hollywoodreif, ist Action pur und für jemanden, der ME1 gespielt hat, ergreifend, mitreißend, (hier weitere Superlative nach eigener Wahl einsetzen).
Vorspann.
Der Prolog startet. Man beginnt mit waschechten (aus meiner Sicht) Shootereinlagen. Die Munition ist endlich und man muss sich selbst darum kümmern, dass der Nachschub nicht ausgeht (Aufsammeln von Magazinen, plünderen von Schränken und Safes). Die Steuerung ist verdammt präzise und eingängig. Deckung suchen ist deutlich vereinfacht und muss im zweiten Teil auch tunlichst genutzt werden. Man läuft hier dem ersten Kameraden über den Weg. Äußerst hilfreich in dieser Situation…. So shootert man sich durch den Prolog – ohne, dass es irgendwann mal zäh oder langweilig wird. Außer man läuft – wie ich – zweimal in die selbe Falle. Eigenverschulden. [jetzt kämen Spoiler, die ich mir spare]
Missionszusammenfassung – schön übersichtlich und neu!
Nächste Mission startet. Es wird erst einmal ziemlich viel geredet – man hat ja informationstechnisch zwei Jahre aufzuholen
Dann ab zur ersten Mission. Wieder Shooterei. Ohne Taktik – no chance. Also schön langsam und bedacht vorgehen. Minikarte – Fehlanzeige (lässt sich aber über das Klicken der Sticks kurzfristig einblenden). Steigert die übersichtlichkeit. Gut gemacht. Man trifft eine alte Bekannte und kurz darauf einen ersten kleineren Boss zum Aufwärmen.
Apropos Taktik: Die Squad-Taktik funktioniert jetzt wirklich! Über das Steuerkreuz (recht Squad-Member No. 1, link Squad-Member No.2) schickt man die Kameraden an bestimmte Stellen. Das Flankieren der Gegner funktioniert damit hervorragend!
Missionszusammenfassung.
Man trifft einen weiteren alten Bekannten und bekommt sein Fluggerät [jetzt kämen Spoiler, die ich mir spare] StarTrek-mäßig präsentiert. (Wer erinnert sich an die Szene als Captain Kirk zusammen mit Scotty in die Werft einfliegt und die Enterprise nach und nach von Scheinwerferbatterien angestrahlt wird?) Gänsehaut. Wohliger Schauder. Ganz großes Kino!!
Ich habe danach als erstes die oben erwähnte DLC-Mission erledigt – das war ich dem Team und meinem alten Schiff einfach schuldig!!! Flashbacks zu ME1 inclusve. Wieder ganz großes Kino!
Zum Spiel:
In Mass Effect 2 gilt: Umsonst ist der der Tod. Alles andere kostet was.
Die Flüge innerhalb eines Planetensystems sind kostenfrei. Die Flüge zwischen Sternenclustern ebenfalls. Wenn ich mich aber innerhalb eines Sternenclusters von Planetensystem zu Planetensystem bewege, verbrauche ich Treibstoff – den ich natürlich für teures Geld an einer interstelaren Tankstelle einkaufen muss. Da ist Planung gefragt, damit man nicht sinnlos in der Gegend herumgurkt. Da habe ich beim ersten Ausflug nicht ganz so ernst genommen und hing dann mit einem leeren Tank zwischen zwei Planetensystemen fest. Glücklicherweise hatte ich die ADAC-Notrufnummer griffbereit 
Für (fast) alles und jede Forschung sind Rohstoffe notwendig. Diese gewinne ich durch (automatischen und sondengestützten) Abbau auf Planeten. Diese Sonden muss ich – natürlich – erst käuflich erweben muss. Allein meine ersten beiden Planeten haben mich 64 Sonden gekostet…. Das Scannen der Planeten ist deutlich realistischer (kein Klicke “A” und Du hast alles erfasst). Jetzt müssen die Planeten Planquadat für Planquadrat erkundet werden. Wenn der Scanner etwas erfasst hat, schicke ich eine Sonde runter, die dann die Ressourcen abbaut. DAS könnte sich im Laufe des Spiels “etwas” ziehen…..
Die kleinen Minispiele zum Öffnen von Safes und dem Hacken von Terminals sind auf den ersten Blick wesentlich komplexer. Auf den ersten Blick. Das Hacken geschieht dadruch, dass man vorgegeben Seqzenzen in einem nach oben wegscrollendem Band herausfinden und anklicken muss. Man hühte sich vor den rot hinterlegten… Das Knacken von Tresoren gelingt nur, wenn man auf den Schaltkreisen gleiche Symbole findet und verbindet. Gewürzt wird das Ganze durch einen Countdown. Die ersten Versuch habe ich komplett versemmelt. Aber nachdem ich geübt hatte, funktioniert das Hacken und Knacken jetzt ganz gut.
Zur Technik:
Die Grafik ist eher Film als Computerspiel. Gegenüber ME1 eine mehr als deutliche Verbesserung. Die Übergänge vom “normalen” Spiel zu den Gesprächssequenzen sind fließend und einfach nur filmreif. Ladebildschirme gibt es. Diese sind mit technischen “Zeichnungen” animiert und geben so die eine oder andere zusätzliche Information preis.
Zusammenfassung:
Das Lesen des zweiten Romans ist zwar nicht zwingend erforderlich. Aber schon in der ersten Mission bekommt man Mecker, weil Cerberus “etwas getan hat”. Das versteht man nur, wenn man das Buch gelesen hat.
Ein paar Stellen/Äußerungen haben mir auch schon ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert. Beispielsweise hat sich mein männlicher Char von der Schiff-KI einen Anschiss abgeholt, als er die Damentoiliette inspizieren wollte 
Nach den ersten fünf Stunden Spielzeit gebe ich Mass Effect 2 12 von 10 Punkten!!
Weshalb sitze ich eigentlich hier im Büro vordem Rechner, anstatt zu Hause vor der Konsole? 